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World Cup Final Germany

Zollern-Alb-Kurrier

World Cup Final Germany

Radsport
 
Neuer Termin für den Weltcup  
Albstadt. Nachdem der Kunstrad-Weltcup im vergangenen Novernber in Albstadt nicht stattfinden konnte. wurde ein neuer Termin gefunden. Am 23. Oktober 2021 soll es in der Zollern-Alb-Halle zur Sache gehen. „Alle Verantwortlichen des RSV Tailfingen hoffen, bis dahin den Albstädtern uneingeschränkt Weltklassesport zeigen zu können", so  Dieter Maute. Zuvor warten planmäßig Weltcups in der Slovakei (20. März), der Schweiz (26, Juni) und Hongkong (14. August). lb 

Medienservice Hallenradsport PI vom 16.06.2021

Countdown zum Weltcupfinale läuft

Sie haben geliefert, wieder begeistert – und das bei über 30 Grad in der
Halle beim Weltcup-Re-Start: die deutschen Kunstradfahrer. Serafin
Schefold/Max Hanselmann (2er) fuhren Weltrekord, alle Titel gingen an
Bundestrainer Mautes Schützlinge. „Das lässt auf eine gute Saison
hoffen“, sagt er nach 15-monatiger Wettkampfpause – und geriet in
Oberbüren (Kanton St. Gallen) nicht nur aufgrund der sportlichen
Vorstellungen in den Fokus. „Sag, Dieter, ist Euer Finale in Albstadt
gesichert?“ wollten viele wissen. Die Antwort von Maute, Dieter und
Maute, Max (Platz 2 beim 1er Männer), den beiden Machern: „Ja, wir sind
voll in der Planung.“
Am 23. Oktober soll in der Zollernalb-Halle der letzte Weltcup - und
gleichzeitig die Generalprobe für die Weltmeisterschaften in Stuttgart über
die Bühne gehen. So das Vorhaben, das natürlich der aktuellen Pandemie-
Entwicklung unterworfen ist. „In den letzten Wochen haben wir die
Hygienekonzepte optimiert“, die nun mit den zuständigen Stellen
diskutiert werden. Das System basiert auf drei Szenarien. Eine
ausverkaufte Arena mit 800 Zuschauern. Eine abgespeckte Variante mit
begrenzter Fan-Zahl (je nach Corona-Lage) und die Alternative ohne
Publikum.
Und jeder Plan unterliegt weiteren Kategorien. Mit Zuschauern müssen
drei Zusatztribünen installiert werden. Bei Vollbesetzung erhalten die
Zuschauer unter Einhaltung der GGG-Regeln (Geimpft, Getestet,
Genesen) zutritt. Bei begrenzter Zuschaueranzahl können Gäste, je nach
erlaubter Personenanzahl in getrennten Blöcken platziert werden. Die BVariante
„ist schwierig“, weil die Einnahmen deutlich reduziert sind, die
Infrastruktur aber monetär voll zu Buche schlägt. „Auch ohne Zuschauer
ist die Durchführung möglich, sagt Dieter Maute – denn die Stadt Albstadt
als einer der beiden Hauptsponsoren, hat ihre Unterstützung generell
bestätigt und sorgt u.a. für die technische Ausstattung (Licht, Ton etc.).
Die Volksbank Albstadt als Hauptsponsor und fünf weitere
Wirtschaftspartner als Disziplinsponsoren unterstützen die Veranstaltung.
Die Organisatoren werden die Banden mit den Logos entsprechend
austauschen. Das Weltcupfinale soll, auch dank Choreographie,
Einspielungen und professioneller Moderation zum Event der Extraklasse
mutieren. Wichtig ist dem „Team Maute“ eine entsprechende Deadline zu
setzen, „ab wann wir weiter loslegen können, den Vorverkauf starten, die
Freiwilligen ansprechen.“
Medienservice Hallenradsport PI vom 16.06.2021
Die Emsigen von der Zollernalb haben eine Vision: „Der Bevölkerung
erstmals (der Lockdown erlaubte auch keine Zuschauer beim
Mountainbike-Weltcup) ein sportliches Angebot zu unterbreiten. Und
sowohl der ganzen Kunstradszene als auch dem Albstädter Publikum ein
Event der Extraklasse zu präsentieren.“ Notabene: beim jüngsten
Weltcup-Auftakt in der Schweiz hätte sich die asiatischen Starter hinterher
in eine dreiwöchige Hotel-Quarantäne begeben müssen. Doch das bringt
„M&M“ nicht aus der Spur. Der Countdown läuft.

Medienservice Hallenradsport PI vom 03.08.2021

Tokio-Welle erfasst Kunstradszene

Am Tag des Gespräches mit Bundestrainer Dieter Maute über den
aktuellen Stand der Vorbereitungen auf das Weltcupfinale im
Kunstradsport fuhr der deutsche Bahn-Vierer Weltrekord, Emma Hinze
und Lea-Sophie Friedrich gewannen Olympia-Silber im Team-Sprint. Diese Welle von Tokio schwappte bis nach Albstadt. „Auch unsere Sportler haben gemerkt, dass alles anders und doch machbar ist. Und sie sind heiß.“
Die Leistungen der deutschen Sportler in Japan motivieren auch die
Cracks der Hallenradszene, zumal sie an diesem Wochenende
außerplanmäßig einen Weltcup-Start in Lemgo/Westfalen - ohne
Zuschauer - serviert bekommen.
Am vorletzten Tag von Olympia also die Chance für einen kleinen sidestep auf eine Sportart, die so tragisch unter der Pandemie litt. Maute und die Athleten sind dankbar für jede Möglichkeit, sich mit der Konkurrenz zu messen. „Das liegt an der Einmaligkeit einer Kür, bei der kein Fehler ausgeglichen werden kann.“
Immerhin: Lehrgänge funktionierten unter den Hygiene-Regeln. Ein
kleiner Ausgleich, um sich auszutauschen, den Ernstfall zu simulieren, den
Austausch mit den Kampfrichtern zu suchen. Aber auch, um Sportlerinnen und Sportlern über ganz natürliche Krisensituationen hinweg zu helfen. Mit Gesprächen, dem Aufzeichnen von Zielen danach.
Der Bundestrainer konstatierte „starke Jungs und Mädels“, die in der Corona-Zeit den Kopf nicht hängen ließen. Da dient der Weltcup jetzt als „kleiner Höhepunkt.“
Dann folgen die German Masters mit der WM-Qualifikation und das
Weltcupfinale „daheim bei den Mautes“.
Die Macher Dieter und Sohn Max Maute konnten mittlerweile, in Absprache mit dem Sportamt, dem Amt für Öffentliche Ordnung die entsprechenden Konzepte vorlegen. Die Flexibilität, auch auf jede Verschärfung der Maßnahmen reagieren zu können, ist ihr Plus. Und der Wunsch, einen Obolus für den Verein zu erwirtschaften, rechtfertigt für sie jede Anstrengung.
Dann könnte die Hallenrad-WM Ende Oktober in Stuttgart die Saison doch noch krönen. Logisch, dass die Kader-Athleten bei ihren Übungen aber im Moment an einigen Schrauben drehen müssen. Maute nennt das
„Baustellen“, erkennt jedoch auch „Schritte nach vorne.“ Das kann auch
Max Maute, der kurzfristig den Reifenhersteller wechselte, von sich
behaupten. „Meine Form ist stabil, es ist alles möglich, vielleicht auch
schon ein Ergebnis jenseits der 200 Punkte.“